Chiara im Schulprojekt

Chiara im Schulprojekt
Oscar Wilde

„Reisen veredelt wunderbar den Geist und räumt mit all unseren Vorurteilen auf.“

Bereits lange vor meinen Abiturprüfungen fasste ich den Entschluss nach meinem Schulabschluss ins Ausland zu gehen. Doch wohin sollte es gehen? Am besten doch in ein Land dessen Landessprache man beherrschte, das nicht ganz so weit weg ist und in dem man sich im besten Fall auch mit Englisch durchschlagen kann. Doch was wäre das Leben ohne Abenteuer?! Also entschied ich mich anders. Ich wollte etwas Neues, etwas Verrücktes, wagen, komplett über mich hinauswachsen und meinen Horizont erweitern. Doch welches Land sollte es werden? So oft las ich von der Schönheit Perus und war fasziniert von Menschen, Kultur und Sprache. Doch ich war verunsichert, denn weder beherrschte ich die spanische Sprache noch war ich mit der peruanischen Kultur vertraut. Aber wer nicht wagt der nicht gewinnt! Wochenlang durchsuchte ich also das Internet nach möglichen Organisationen. Als ich schließlich auf „Peru in Farbe“ stieß war ich sofort begeistert und ich fasste den Entschluss mit Hilfe dieser Organisation meinen Traum zu verwirklichen! Von Beginn waren Kai-Uwe und Sebastian immer für mich da und beantworteten mir alle meine Fragen und gingen auf alle meine Wünsche ein.

Es geht los

Am 06. Juli war es dann soweit und ich saß aufgeregt und mit jeder Menge Erwartungen im Gepäck im Flieger nach Lima. Dort verbrachte ich bei einem tollen Ehepaar die erste Nacht in ihrer Pension und am morgen danach ging es mit dem Flieger weiter nach Chiclayo, eine große Stadt im Norden Perus. Dort angekommen wurde ich von meiner Gastschwester Krizzia und Oscar, meinem Betreuer und Spanischlehrer (und späterem großen „Bruder“ und besten Freund) abgeholt und es ging mit einem Kombi nach Túcume. Eine Kleinstadt mit 20 000 Einwohnern und meine Heimat für die nächsten Monate! Dort lernte ich meine Gastfamilie kennen. Diese besteht aus den Eltern Silvia und William und meinen Gastschwestern Kristel, Kiarina und Krizzia. Die Familie hat chinesische Wurzeln, was in Peru keine Seltenheit ist, da viele Menschen mit chinesischer Abstammung schon vor langer Zeit nach Peru ausgewandert sind. Dieser chinesische Einfluss ist in vielen Bereichen der peruanischen Kultur zu spüren. Egal ob im Essen, in den Festen oder den Tänzen Perus. Die ersten Tage waren wirklich sehr spannend, witzig und geprägt von neuen Eindrücken und Veränderungen. Denn ich sprach fast kein Wort Spanisch und so verständigten meine Gastschwestern und ich uns beim gemeinsamen Spielen, Tanzen und Kennenlernen mit Händen und Füßen. Doch wir verstanden uns alle von Beginn an super, so dass mir die Eingewöhnung sehr leicht viel und auch die Sprachbarriere sehr schnell zur Nebensache wurde!

 

 

Peruanische Küche

Auch die peruanische Küche war neu für mich. Doch ich lernte sie schnell lieben und freute mich auf jede neue Mahlzeit, die probieren durfte. Auch wenn sich mein vegetarischer Lebensstil in Peru nicht umsetzen ließ, war ich offen für alles. Vor allem pollo (Hähnchen), Ceviche (Fischgericht und Nationalgericht Perus) oder arroz (Reis) waren an der Tagesordnung. Doch daran gewöhnt man sich schnell, denn es schmeckt einfach bombastisch gut!

Nach einigen Tagen der Eingewöhnung hatte ich dann auch meinen ersten „Arbeitstag“ in der kleinen Dorfschule La Reynosa. Sie liegt etwas außerhalb von Túcume in einem kleinen und sehr armen Caserio (Vorort), so dass wir ca. 20 Minuten mit dem Mototaxi fahren mussten. Oscar begleitete mich also zu einem ausgemachten Treffpunkt und wir trafen uns mit meinen zwei zukünftigen Kolleginnen, der Lehrerin und Direktorin Fulgencia und der Lehrerin Carmen. An der Schule angekommen wurde ich sowohl von den Kindern als auch von meinen beiden Kolleginnen sehr herzlich willkommen geheißen. Die ersten Tage in der Schule waren wirklich ein großes Abenteuer, da ich zwar sofort begann Englisch Unterricht zu geben, meine Spanisch Kenntnisse jedoch überhaupt nicht gut waren und weder die Lehrerinnen noch die Kinder Englisch sprachen. Doch mit der Zeit hat es immer besser geklappt und wir lernten alle von- und miteinander. Die Kinder und ich spielten in den Pausen gemeinsam Fußball, Fangen oder schossen gemeinsame Fotos. Ganz besonders beeindruckt war ich von der Lebensfreude und der Großzügigkeit der Kinder. Viele von ihnen leben in einfachen Lehmhütten und haben kaum genug zu essen und zu trinken. Sie tranken nicht selten dreckiges Wasser und ihre Kleidung war oft kaputt. Trotzdem boten die Kinder mir häufig ein Teil ihre Essens an und luden mich auch zu sich nach Hause ein.

 

 

Freizeit

Ich verbrachte auch außerhalb der Schule gerne Zeit mit meinen Schülern, ihren Eltern und Geschwistern. Ich half ihnen bei kleineren Dingen oder kam einfach nur für ein „Schwätzchen“ vorbei. Ich habe mich bei allen sofort herzlich willkommen gefühlt. Auch beim bevorstehenden Nationalfeiertag wurde ich integriert und durfte gemeinsam mit einigen Kindern und meinen Kolleginnen bei der Unabhängigkeitsparade mitlaufen. Nebenher hatte ich auch noch Spanisch Unterricht bei Oscar, dem örtlichen Betreuer von Peru in Farbe. Wir hatten immer viel zu lachen, freundeten uns schnell an und waren schon nach weniger Zeit unzertrennlich und unternahmen viel gemeinsam. Beispielsweise besuchten wir nicht selten die Stadt Chiclayo, welche man mit den Kombis in guten 40 Minuten erreichen konnte, wir wanderten, kümmerten uns um seine Haustiere, besuchten seine Tanten und Onkel, kochten gemeinsam oder sahen uns Filme an. Schon nach kurzer Zeit nannte er mich daher nur noch seine hermanita (Schwesterchen) und ich ihn meinen hermano (Bruder). Auch mit meinen Gastschwestern unternahm ich viel. Beispielsweise besuchten wir die berühmten Pyramiden Túcumes oder das weltbekannte Museum. Jedoch durften auch Fotoshootings, Ausflüge ins Freibad oder Brettspiele nicht fehlen. Auch mit meiner Gasttante und meinen Gastgroßeltern habe ich mich sofort super verstanden und sie wollten mich sofort bei allen Geburtstagen, Baby Partys und Shopping Trips dabei haben. Auch mit der Familie von Oscar und deren Freunden verstand ich mich super! Ich knüpfte viele Kontakte und dadurch verbesserte sich mein Spanisch Tag für Tag und ich erlebte unglaublich viele Dinge.

Auch habe ich eine „peruanische“ Mama dazugewonnen. Die Direktorin meiner Schule, Fulgencia (Ful), kümmerte sich täglich rührend um mich, so dass sie mich schon bald „hijita“ (Töchterchen) nannte und ich sie meine „mamá peruana“ (peruanische Mama) rief. Diese Umstände machten es für mich unmöglich, Peru schon im September zu verlassen. Ich nahm also Kontakt zu Peru in Farbe auf und meine gewünschte Verlängerung klappte auch ganz ohne Probleme. Zuerst wollte ich nur bis Anfang Dezember bleiben, doch Oscar und Ful überredeten mich, Weihnachten, Neujahr sowie Fuls Geburtstag noch hier zu verbringen. Gesagt, getan! Inzwischen war mein Spanisch schon so gut, dass ich mich ohne Probleme unterhalten konnte und fast alles verstand. Dies erleichterte mir meinen Englisch Unterricht ungemein und ich konnte den Kindern auch schwierigere Themen wie Berufe, Länder, Kleidung oder Lebensmittel auf Englisch beibringen. Die Kinder wurden besser und besser und schrieben größtenteils gute Noten in meinen Examen.

Zu dem erwarteten mich noch zahlreiche Abenteuer und Herausforderungen. Beispielsweise wurden uns große Unwetter vorhergesagt (sie trafen Gott sei Dank nicht ein) und wir übten in der Schule oft für den Ernstfall. Wir wateten verkleidet durch den nahegelegenen Fluss oder spielten das richtige Verhalten nach Überschwemmungen mit den Eltern durch. Ebenfalls stand ein Schulausflug in die Pirkas (ein bekanntes Spaßbad) vor der Tür. Dies konnte jedoch nur durch finanzielle Zuschüsse der beiden Lehrerinnen und meinerseits ermöglicht werden. Die Kinder genossen den Tag in vollen Zügen und auch ich habe, bis auf einen Spinnenbiss, nur gute Erinnerungen an diesen Tag.

 

 

Promoción

Da das Schuljahr aufgrund der vorhergesagten Regenfälle nur noch bis Mitte Dezember ging, folgte kurze Zeit später auch schon die sogenannte Promoción. Diese Promotions- oder Abschlussfeier der Primaria (Grundschule) meiner sechs ältesten Schüler ist in Peru sehr wichtig und wird auch nach der Segundaria (weiterführende Schule) gefeiert. Für mich war es wirklich aufregend, jedoch auch ein bisschen stressig, denn meine mamá peruna und ich hatten sehr viel zu tun und wir taten unser Bestes um den Kindern ein tolles Fest zu ermöglichen. Mithilfe einiger Eltern und Oscar gelang uns das auch wirklich super! Eine besondere Ehre war für mich die Ernennung zum Namenspaten der Promotion. Ich war wirklich gerührt! Da bald Weihnachten war, stand in der Schule noch die Ausrichtung der beliebten Chocolatada vor der Tür. Bei diesem Fest, welches für Kinder in ganz Peru angeboten wird, werden in Schulen und Rathäusern aber auch im privaten Kreis kleine Geschenke und Süßigkeiten und das in Peru sehr beliebte Panetón, ein Brot mit Trockenfrüchten, verteilt. Durch eine peruanisch-amerikanische Organisation, die uns immer wieder unter die Arme griff, verbrachten wir eine tolle Chocolatada und die Kinder hatten das Glück, wenigstens ein Geschenk an Weihnachten zu erhalten. Allerdings läutete die Chocolatada auch das Ende meiner offiziellen Schulzeit ein. Denn Ful und ich würden auch in den Ferien zwar noch regelmäßig an die Schule zurückkehren und uns um alte Schulunterlagen oder andere organisatorische Dinge kümmern, doch einen großen Teil der Kinder sah ich nun für einige Zeit zum letzten Mal. Wir waren alle unglaublich traurig. Zum Abschied bastelte ich den Eltern die von ihnen gewünschten Andenken an mich und meinen Schülern schenkte ich ein von mir selbst erstelltes Englischbuch mit allen gelernten Wörtern und kleinen Ausmalbildern und individuellen Grüßen für jedes einzelne Kind.

 

 

Weihnachten

Trotz des Abschieds freute ich mich sehr auf die kommende Weihnachtszeit. Ich verbrachte Weihnachten zum Teil in meiner Gastfamilie und zum anderen Teil in der Familie von Oscar, da ich wirklich alle sehr lieb gewonnen hatte und niemanden enttäuschen wollte. Um Mitternacht des 24. Dezembers aßen wir traditionell Truthahn, Empanadas (süßes Gebäck aus Blätterteig) und Panetón. Zu dem gab es verschiedene Salate. Das Öffnen der Geschenke unter dem Weihnachtsbaum bildete die Abrundung des Heiligen Abends. Den ersten Weihnachtsfeiertag verbrachten meine Gastfamilie und ich mit einigen Freunden von uns bei über 30° im Freibad. Gegen Abend versammelten wir uns dann schließlich bei meinen Gastgroßeltern und wir Kinder mussten uns den Älteren immer wieder beim Karten spielen geschlagen geben. Den zweiten Weihnachtsfeiertag verbrachte ich mit Oscar und einigen seiner Freunde. Wir tanzten bis in die Nacht hinein zu dem von mir geliebten Reggaetón (beliebte Musikrichtung in Lateinamerika) und typischer peruanischer Musik. Wir tranken Cerveza (Bier) und es gab allerlei zu essen. Es war klasse und so ganz anders als Weihnachten in Deutschland bei Minusgraden und Schnee! Kaum ist das Weihnachtsfest vorbei, steht auch schon Silvester vor der Tür…wer kennt das nicht?

Silvester verbrachte ich in meiner „zweiten“ Gastfamilie. Der Familie meines „große Bruders“ Oscar. Seine Eltern überraschten mich, in dem sie für mich das ganze Haus gelb verzierten. Die Farbe gelb bringt in Peru Glück. Deshalb versucht man zu Neujahr so viel gelb wie möglich in Kleidung und in seiner Dekoration zu integrieren. Ebenfalls kauften wir uns einen sogenannten „Muñeco“. Eine lebensgroße Puppe, welche mit Stroh gefüllt wird und in den man seine schlechten Taten des Vorjahres auf einem Zettel hineinsteckt. Pünktlich zum Jahreswechsel verbrannten wir also unseren Muñeco, ließen ein paar Böller knallen, umarmten uns und stießen mit einem Glas Sekt an. FELIZ AÑO NUEVO!!! Nach dem Jahreswechsel verging meine restliche Zeit wie im Flug! Da meine Gastschwestern schulfrei hatten, spielten wir viel, machten Ausflüge oder besuchten Verwandte. Auch hatten wir des öfteren Zeit für Unternehmungen mit der ganzen Familie. Wir feierten Feste oder trieben meine Gastmutter durch zu viel Quatsch beim Hausputz in den Wahnsinn. Auch begleitete ich meine mamá peruana Ful noch regelmäßig in die Schule und wir verbrachten viele witzige Stunden mit dem Streichen der Klassenzimmer, dem Putzen der Schule oder dem Pflegen des Schulgartens welches durch ständiges gemeinsames Singen und Lachen begleitet wurde. Oscar, seine Familie und ich verreisten zu dem sehr viel. Unter anderem in die schöne Stadt Cajamarca in der Sierra von Peru, zu dem berühmten Cruz de Motupe oder auch an den Strand Pimentel in Chiclayo.

 

 

Abschied

Den krönenden Abschluss bildete allerdings die Reise mit meiner mamá peruana Ful in die beeindruckende Stadt Piura. Sie wollte ihren Geburtstag durch diesen Ausflug mit mir feiern und mir gleichzeitig ein unvergessliches Abschiedsgeschenk bereiten. Es war eine wirklich schöne aber auch aufregende Zeit. Leider stand Ende Januar dann auch der Abschied vor der Tür. Es war eines der traurigsten Erlebnisse meines bisherigen Lebens. Ich verabschiedete mich zuerst von meinen Schülern und deren Eltern, dann von meinen Freunden und Freundinnen aus Túcume und dann schließlich auch von meinen zwei Gastfamilien. Wir weinten viel und unter Tränen gaben mir alle noch ihre wunderschönen Abschiedsgeschenke. Gemeinsam mit Oscar ging es nun in Richtung Flughafen. Dort angekommen trafen auch meine beiden Kolleginnen Ful und Carmen und meine Gasttante Cinthia ein. Sie wollten sich noch einmal extra von mir verabschieden. Als es langsam Zeit wurde, drückten wir uns alle ganz fest und ich wurde mit 1000 Küssen, sehr vielen Abschiedsgeschenken und mit den Worten „Hasta pronto“ (Bis bald) verabschiedet.

 

Zwei Monate später, sitze ich hier zu hause und schreibe diesen Erfahrungsbericht. Es ist seit meinem Abschied am 27. Januar, noch fast kein Tag vergangen an dem ich keine Nachricht von Oscar, meiner Gasttante, einer meiner Gastschwestern, meiner Ful oder einem meiner vielen peruanischen Freunde auf meinem Handy fand. Trotzdem oder gerade deshalb, vermisse ich mein Peru, meine peruanische Familie und meine Freunde dort wirklich jeden Tag und ich habe mich Hals über Kopf in dieses faszinierende Land und seine Kultur verliebt. Schon nächstes Jahr möchte ich für ein paar Wochen zurückkehren, denn ohne das Versprechen, dass ich schon bald zurückkehre, wollte mich niemand gehen lassen. Ich kann es wirklich kaum erwarten!

 

 

Mein Fazit

Mein Fazit also? Meine Zeit in Peru war wirklich die lehrreichste, spannendste, verrückteste und aufregendste Zeit in meinem bisherigen Leben. Ich habe nicht nur die spanische Sprache fließend sprechen gelernt, sondern auch ein Land mit all seinen Facetten und völlig authentisch kennenlernen dürfen. Ich habe eine neue Familie, viele neue Freunde fürs Leben und eine neue Lebenseinstellung gewonnen. Ich durfte so viele neue Orte besuchen und ich habe das Gefühl, ein zweites Zuhause zu haben. Doch dies alles ist nur möglich, wenn man offen für eine fremden Kultur ist und auch bereit ist, seine Vorurteile abzubauen und sich auf viel Neues und Ungewohntes einzulassen. Denn egal ob in Bereichen der Hygiene, der Küche oder den vielen Sitten, man ist gezwungen seine Komfortzone zu verlassen und über seine Grenzen zu gehen. Denn eines darf man nicht vergessen, Peru ist ein sehr armes Land und die Möglichkeiten und Lebensumstände der Menschen dort sind meist nicht mit unseren in Deutschland zu vergleichen. Doch dieser Einsatz lohnt sich wirklich! Denn ich habe so viel erlebt, dass es mir wirklich unmöglich ist alles hier niederzuschreiben, ich habe so viele tolle und bewundernswerte Menschen kennengelernt, dass es mir wirklich nicht möglich ist, jeden einzelnen von ihnen zu erwähnen und ich bin so unendlich dankbar, dass es mir kaum möglich ist, die richtigen Worte zu finden! Ich danke Peru in Farbe von ganzem Herzen für diese Möglichkeit und die perfekte Betreuung von Anfang an und ich danke meiner Familie und meinen Freunden in Peru für die unvergessliche Zeit!

Hasta muy pronto!

Viva el Perú!

Chiara
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