Nuria im Pyramiden-Projekt

Nuria im Pyramiden-Projekt
Peru in Farbe

‚Peru in Farbe’ verspricht auf seiner Homepage ein authentisches Erlebnis. Genau ein solches habe ich bis jetzt hier in Tucume erlebt. Aber erst mal von Anfang an. Seit ich mich bei ‚Peru in Farbe’ angemeldet habe, waren Sebastian und Kai-Uwe von ‚Peru in Farbe’ für mich da und haben mit mir zusammen meine Reise geplant. Bis zur letzten Minute haben die Beiden alle meine Fragen beantwortet. Ich habe mich von Anfang an gut aufgehoben gefühlt.

Ankunft

Bei meiner Ankunft in Lima hat mich Eduardo schon mit einen Schild, auf dem mein Name stand, erwartet. Wir sind dann mit dem Auto zu seiner Pension gefahren. Diese Autofahrt werde ich nie vergessen! Ist nichts für schwache Nerven, daher empfehle ich am besten über dieses riesige Autoscooter-ähnliche Chaos zu lachen. Die Familie von Eduardo hat mich herzlich aufgenommen und Andreas, Eduardos Schwiegersohn, der gerade zu Besuch war, hat mir auch Reisetipps für Touren durch Peru gegeben. Eduardo hat mich dann auch durch Lima geführt. Ich hatte leider das Pech an einem Tag anzukommen, an dem fast alle Sehenswürdigkeiten geschlossen waren. Ansonsten war die Tour sehr interessant und abwechslungsreich. Nach der langen Fahrt von Lima nach Chiclayo mit dem Bus – Busse sind ganz nebenbei die beste Fortbewegungsmöglichkeit in Peru – hat mich Oscar, mein lokaler Ansprechpartner, von der Bushaltestelle abgeholt und zu meiner Gastfamilie gebracht.

 

 

Gastfamilie

Meine Gastfamilie hat mich von Anfang an mit offenen Armen empfangen. Mit ihren freundlichen und humorvollen Charakteren haben sie sich sofort in mein Herz gestohlen. Ich fühle mich bei der Familie Fong Ly vollkommen aufgehoben! Von lustigen Spieleabenden bis zu gemeinsamen Kochexperimenten haben wir schon allerlei gemeinsam erlebt. Durch Veranstaltungen an den Schulen meiner Gastschwestern Kristel, Krizzia und Kiarina bekomme ich auch viel über die Kultur hier im Norden mit. Oscar hat mir von Anfang an geholfen, mich hier schnell einzuleben. Er ist sehr hilfsbereit und hat mich sogar dabei unterstützt eine Reise in den Süden von Peru zu planen.

 

 

Projekt

Auch die Arbeit im Museum macht mir einen riesigen Spaß. Die Leute im Museum sind für alles offen und haben immer versucht meinen Wünschen nachzukommen. Ich interessiere mich zum Beispiel für Archäologie. Im Museum helfe ich deshalb zurzeit dabei Ausgrabungsstücke zu säubern, katalogisieren und konservieren. Leider finden erst im Februar, wenn ich schon wieder in Deutschland bin, Ausgrabungen statt. Aber die Leute vom Museum haben mich schon eingeladen wieder zurückzukommen und bei Ausgrabungen mitzuhelfen.

 

Alle Mitarbeiter im Museum sind wie eine große Familie und immer gut gelaunt. Wir gehen zusammen Mittagessen oder feiern bei der Direktorin des Museums zu Hause. Vieles ist hier in Peru anders, als in Deutschland und man muss sich erst daran gewöhnen. Aber wenn man sich auf dieses Abenteuer einlässt, dann erlebt man unglaublich tolle Sachen. Im Großen und Ganzem kann ich nur sagen, dass bis jetzt alles perfekt ist!

 

Nuria
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